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Inhaltsverzeichnis

 

1. Meine Anreise aus dem Barnim (nördlich v. Berlin) nach Kuching

2. Das Hostel Treehouse Bed & Breakfast in Kuching

3. Die Stadt Kuching

4. Finde ich Nasenaffen? Tour im Bako Nationalpark?

5. Große Orang Utans auf der Suche nach Früchte- Im Semenggoh Wildlife Center

6. Abflug nach Kota Kinabalu

7. Mein Hostel in Kota Kinabalu-Space Cap

8. Der angeblich schönste Strand von Kota Kinabalu- Tanjung Aru

9. Einfach mal so……..Tour zum Stelzendorf mit einem Fischer in seinem Fischerboot

10.Auf zum größten Berg Südostasiens- Mount Kinabalu

11. Ausflug zum Mari Mari Kulturdorf- Die Ureinwohner Borneos

12. Ein neuer Versuch- Ein Nachmittag am Strand Tanjung Aru

13. Ausflug mit dem Boot zu den Nasenaffen nach Kampung Klias

14. Trauminsel im südchinesischen Meer- Wanderung auf Manukan Island

15. Bootstour zur Trauminsel Sapi Island

16. Schnorcheln auf eigene Faust im südchinesischen Meer- Angriff der Affen

17. Rückflug nach Kuching

18. Fazit Borneo

19. Rückflug von Kuching nach Berlin

20. Visum

21. Währung und Geld abheben in Malaysia

22. Impfungen

23. Sprache

24. Telefonieren, Mobiles Internet und Sim-Karte in Malaysia

25. Gute Hotels in Malaysia/ Borneo

26. Essen, Restaurants und Supermärkte in Malaysia/ Borneo

27. Malaysia’s/ Borneo’s Transportmittel & Navigation: Touristen Bus, Lokaler Bus, Mietwagen und Co.

28. Die Solotravelmithund Malaysia Videos

1. Meine Anreise aus dem Barnim nach Kuching

 

Pünktlich fährt heute der Zug RE3 der deutschen Bahn von meinem Bahnhof los. Der 1. TXL – Bus war so voll, dass ich nicht mehr einsteigen konnte. Der 2. hatte dann Platz für mich und meinen Rucksack. Der Check In verlief super, auch durch die Sicherheitskontrolle kam ich nahezu perfekt. Den super günstigen Flug habe ich bei Textlink: Flüge.de Startseite“ data-wplink-url-error=“true“>Fluege.de gefunden und gebucht. 

Das Boarding verlief problemlos. Entgegen meiner Befürchtungen interessierte es niemanden, wie schwer und groß mein Handgepäck war. Ich hatte ja meinen 10 kg Rucksack, das wäre auch schon alles gewesen, was ich mitnehmen kann. Ich wollte aber unbedingt noch einen Beutel mitnehmen. In dem waren Dinge, die ich während des Fluges brauchte. Wenn man einen Fensterplatz hat, kann man ja nicht ständig seine Sitznachbarn aufstehen lassen, um im Gepäck zu kramen. In meinem Beutel waren also meine Powerbank, Pass, Geldbörse und die Reiseunterlagen. Außerdem Cola, Wasser, Brote, Nüsse, Chips, Obst, Gummibärchen und Salamisticks. Ich bekomme ja kein Essen im Flugzeug und 13 Stunden sind lang. Ich könnte mir was kaufen, aber da das Essen im Flugzeug generell nicht mein Geschmack ist, hoffte ich, dass keinem mein Übergepäck auffällt. Das tat es nun auch nicht und ich freute mich über mein leckeres Verpflegungspaket, um das mich meine Sitznachbarn dann beneideten. Der Flug an sich war in Ordnung, man darf ja nicht außer Acht lassen, wie günstig er war. Es gab also im Standartpaket ausschließlich den Flug. Alles andere musste gekauft werden. Also Decken, Essen, Trinken und Unterhaltung. Ich hatte einen Platz am Gang, meine rechte Nachbarin schien ein gesundheitliches Problem zu haben, denn sie musste gefühlt alle 30 Minuten zur Toilette. Während des gesamten Fluges fragte ich mich, warum Menschen am Fenster sitzen wollen. 98% der Fenstersitzer hatten ihre Scheiben verdunkelt und schauten nicht hinaus. Nicht das wir nachts flogen, nein der Flug ging von 9.40 – 22.40 Uhr etwa. Eigentlich bräuchte man also keine Flugzeuge mit Fenster mehr bauen. Ich ging ab und zu nach ganz hinten, da konnte ich dann auch mal einen Blick nach draußen werfen. Wir flogen über den Iran, als ich das Foto schoß, in der Nähe vom Kaspischen Meer. Ansonsten war der Flug eher langweilig, ich arbeitete am Blog weiter und freute mich, dass ich meine Beiträge von Brasilien zu Ende schreiben konnte.

Aber irgendwann kam endlich die Landung, ich fand auch super schnell das neue Gate. Die Zeit verging wie im Fluge, ich saß im nächsten Flieger nach Kuching. Von oben sah ich schon, wie grün alles war. Wundervoll grün. Landung und Einreise verliefen super. Es ist einfach perfekt nur mit Handgepäck zu reisen. Als 1. sah ich einen Geldautomat, ich holte mir das erste Bargeld. Das lief problemlos mit meiner Santander Kreditkarte. Link zu Santander hier.

Ich ging sofort zum erstbesten Handykartenstand, kaufte mir eine Handykarte. Der Verkäufer aktivierte sie auch gleich.

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Und schon stand ich, das allererste Mal, auf südostasiatischem Boden. Ich spürte sofort diese heiße, feuchte Luft. Ich probierte auch gleich, mir ein Grab zu bestellen. Ich kannte schon Uber, was so ähnlich funktioniert. Grab ist eine Taxiapp. Man bestellt sich ein supergünstiges Taxi, das dann genau an diese Stelle kommt, wo du gerade stehst. Den Preis siehst du auch gleich. Von der Höhe her, kannst du die Taxifahrt mit dem Preis einer Fahrkarte in Deutschland vergleichen.

Das Grab kam, ich stieg ein und fuhr zum Hostel.


2.Das Hostel Treehouse Bed & Breakfast

Ich hatte mir ein eigenes Zimmer bei Hostelworld gebucht, weil es so günstig war.

Es waren noch eine Handvoll andere Gäste im Hostel, also war es ziemlich leer. Selten traf ich jemanden. Es war trotzdem ziemlich laut. Dusche und Toilette war asiatisch, aber die Toilette war immerhin zum Sitzen.

Das Frühstück

Zum Frühstück kann ich genau 2 Sätze schreiben. Es gab Toastbrot, Margarine und Marmelade. Zum Trinken Cafe oder Tee.

Das Hostel in Kuching liegt super, mitten in Chinatown. Ich hatte ein Doppelzimmer zu alleinigen Nutzung gebucht und auch bekommen. Es war klein, aber ausreichend. Toilette und Dusche war auf jeder Etage. Ich bin immer eine Etage höher gegangen, da bei mir die Tür nicht zu verriegeln ging und sie direkt in der Küche war. Das Haus war sehr hellhörig, die Dielen knarrten bei jedem Schritt, die Wände bestanden ausschließlich aus Rigipsplatten. Man konnte den Nachbarn schnarchen hören.

Das Personal war sehr freundlich, ich hatte aber auch keine Fragen oder Ähnliches. Das Frühstück stand manchmal statt um 6.00 Uhr erst um 8.30 Uhr bereit, der Mülleimer in der Küche wurde erst nach 2 Tagen geleert, als alles schon heraus fiel. Die Rezeption war fast immer nicht besetzt, man sollte eine malaysische Telefonnummer anrufen. Die Informationen auf dem Tisch in der Lobby waren veraltet, es wurden Busse empfohlen, die es seit ca. 8 Monaten nicht mehr gab.

Fazit: super zentrale Lage und nettes Personal treffen auf renovierungsbedürftiges Haus, worum sich nicht so richtig gekümmert wird.


3.Die Stadt Kuching

Da ich sehr früh angekommen war, hatte ich den kompletten 1. Tag für Kuching. Ich machte eine kostenlose Stadtrundfahrt mit dem Bus 101. Das hatte mir die Touri Office empfohlen. Dann erkundete ich das Zentrum zu Fuß, fúhr mit einem kleinen Fischerboot ans andere Ufer des Flusses, ging in den Orchideen Park ( fand ich jetzt nicht so sehenswert ) aß und trank mich durch sämtliche interessante Spots. Abends schaute ich mir die kunterbunte Waterfront an. Kuching ist nicht zu groß, mir hat 1 Tag zum erkunden ausgereicht.

Bei Tripadvisor ( Link hier) schaute ich, was man hier so anstellen könnte. Ich plante Bako Nationalpark und Semenggoh Wildlife Center)

Ihr könnt die Fotos weiterschieben, es sind mehrere Fotos:

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4. Finde ich Nasenaffen? Tour im Bako Nationalpark?

Der Bus zum Bako Nationalpark sollte um 7.00 Uhr abfahren. Da ich im Hostel um diese Zeit kein Frühstück bekam, schaute ich unterwegs, ob ich etwas mitnehmen konnte. Nahe der Bushaltestelle gab es auch einen Stand. Ich kaufte mir frittierte Bananen und noch 3 andere merkwürdige Dinge ( die Bananen waren okay, den Rest aß ich, um keinen Hunger zu bekommen) Dann wartete ich an der Bushaltestelle.

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Ich war um 6.45 Uhr da, mit mir 2 weitere Touristen. Der Bus kam um 7.45 Uhr und fuhr dann um 8.00 Uhr los. 45 min. später stieg ich am Bako aus. Sofort kamen Bootsfahrt -Verkäufer zu uns. Wir bezahlten 40 Ringit und wurden zum Nationalpark- Eintritt-Schalter geschickt. Hier zahlte ich 20 Ringit und musste mich mit Pass registrieren. Dann ging es zu den Booten. Die Bootsfahrt war lustig, der Fahrer fuhr rücksichtsvoll.

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Im Nationalpark wurde dann die Uhrzeit verabredet, wann das Boot zurück fährt. Ich hatte leider nur 5,5 h Zeit den Regenwald zu erkunden. Eigentlich wollte ich dort ein paar Nächte verbringen, aber seit Februar ist jedes einzelne Bett ausgebucht.

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Dann mussten wir uns nochmal registrieren. Dieses Mal musste ich angeben, welchen Trail ich gehen wollte. Ich nahm Trail 6 zum Wasserfall- 3,5 km- sollte auch bei dieser Hitze machbar sein. Schwierig war es, den Start des Trails zu finden, denn die farblichen Markierungen waren irreführend.

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Ich ging zuerst sehr schnell, um den anderen Touristen den Rücken zu kehren. Viele sind sich nicht bewusst, dass man leise sein muss, um Tiere zu entdecken. Nach 2 km hörte ich ein starkes Rascheln der Baumkronen. Affen. Leider konnte ich sie nicht sehen. Nur die Bewegungen in den Bäumen. Nach 3,5 km stand ich dann am Wasserfall.

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Da hatte ich mich etwas vertan. Ich ging davon aus, dass die Kilometerangabe dem gesamten Trail entspricht. Es war aber nur der halbe Strecke. So konnte ich den Rückweg im Eiltempo laufen. Ich sah dann aber doch noch Affen, nur keine Nasenaffen.

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An der Registrierstelle angekommen, trug ich mich aus, sonst würde nach mir gesucht in der Dämmerung. Dann erkundete ich noch kurz den Strand, der eine tolle Lage und Struktur hatte, aber an sich nicht so schön war. Dunkler Sand, trübes , braunes Wasser. Trotz der Hitze sollte man hier nicht baden, denn es gab hier Salzwasserkrokodile, ich habe auch eins gesehen auf dem Rückweg.

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Der Rückweg lief super. Das Boot kam, der Bus kam.. alles ohne lange Wartezeiten.

Ich ging gleich ins Hostel,um mein Kameraequipment wegzubringen und erstmal auf den Markt etwas zu essen. Den ganzen Tag hatte ich mich, abgesehen von diesem Frühstück, von Cashewkerne ernährt. Ich aß Nasi Goreng mit Chicken.

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Dann spazierte ich noch durch die Straßen, betrachtete die schöne schwimmende Moschee am Fluß und ging in ein Reisebüro, um weiter zu planen. Was ich hörte war enttäuschend, da ging von Kuching aus nichts mehr, was mich interessierte. Ich ging zum Hostel und plante. Kurzerhand entschloß ich mich am nächsten Tag zum Semenggoh Wildlife Center zu fahren und noch einen Tag später den Ort zu wechseln. Kurzentschlossen buchte ich mir Flüge nach…..


 

5. Große Orang Utans auf der Suche nach Früchte- Im Semenggoh Wildlife Center

 

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Im Internet recherchierte ich, wie ich dorthin komme, denn an der Rezeption war mal wieder niemand. Ich las auch die Informationen im Hostel dazu. Inzwischen weiß ich, dass alles sehr veraltet war.

Am Morgen stand ich wieder um 6.00 Uhr auf, das gleiche Prozedere wie bei Bako…..

Ich stand am Bus und stand und stand und stand…. um 9.00 Uhr ist Fütterung. Um 7.15 Uhr sollte der Bus fahren. Um 7.45 Uhr befürchtete ich, dass ich die Fütterung verpasse und rief mir ein Grab. Der Fahrer erklärte mir, dass seit 8 Monaten der Busverkehr eingestellt war.

Gut, dass ich im Internet auf Travelblogger Seiten veraltete Infos bekam, ist für mich okay, man kann nicht alles aktualisieren, aber vor Ort, im Hostel, erwarte ich das.

Als ich ankam zahlte ich Eintritt und lief gemütlich die Straße bis zur Fütterungsstelle. Alle Kameras im stand by. Noch während der Ranger uns Verhaltensregeln erklärte, sprang Edwin, der 23 Jahre alte Orang Utan durch die Bäume zur Futterstelle.

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Ich war so beeindruckt von diesem riesigen Affen, dass ich gar nicht so schnell die Kamera starten konnte. Der Ranger rief ihn und er kam immer dichter. Uns wurde erklärt, dass Edwin nur auf den Boden kommt, weil er hier unten die Früchte bekommt. Kurze Zeit später kam auch noch eine alte Affenlady. Seduku.

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Sie wollte nicht den Weg gehen, den Edwin ging, sie wollte da entlang, wo alle 70 Touristen standen. Die Ranger machten ihren Weg frei und sie setzte sich auf eine der Bänke, wo ich bis eben noch saß.

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Beide aßen genüsslich ihre Früchte und ließen sich vom Trubel nicht stören.

Als sie satt waren, verschwanden sie lautlos im Dschungel. Ich ging noch an eine weitere Futterstelle, aber da warteten wir vergeblich. Ich finde das Center toll. Die Tiere werden nicht angefüttert, um vor Touristen zu essen. Die ersten Orang Utans wurden gerettet, aufgepäppelt und ausgewildert. Es wurden immer mehr (Gott sei dank, denn es gibt nicht mehr viele) Sie vermehrten sich.

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Irgendwann wurde das 600 Hektar große Stückchen Regenwald zu klein, um genug Früchte für alle bereit zu halten. Nun muss dazu gefüttert werden. Hier wurde zu viel Regenwald abgeholzt für Palmölplantagen. Knapp eine Stunde nach Fütterung, gegen 10.00 Uhr schloss der Park. Um 14.00 Uhr wird er erneut geöffnet zur 2. Fütterung um 15.00 Uhr. Das war so ein tolles Erlebnis, ich entschloß mich zu bleiben. Ein schönes, schattiges Plätzchen hatte ich gefunden, wo ich die 4 Stunden aushalten konnte. In der Zwischenzeit habe ich am Blog gearbeitet. Ein Hoch auf das schnelle Internet hier. Pünktlich um 14.00 Uhr bin ich wieder ins Center gegangen. Als ich ankam staunte ich nicht schlecht, als ich die ersten Orang Utan schon beim Futtern sah.

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Sie hatten sich wohl in der Zeit geirrt. 3 halbwüchsige Orang Utans baumelten an den Seilen und ließen sich diverse Früchte schmecken. Schon mal einer mehr als morgens und nur max. 10 Touristen vor Ort. Dann meinte der Ranger, dass ein großes Männchen noch auf dem Parkplatz war. Also ging ich auch noch mal zum Parkplatz. Dort hing ein riesiger Affe in 1m Höhe im Baum.

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Der Ranger legte ihm Früchte an die Seite des Parkplatzes, aber er kam nicht. Er traute sich nicht zu dicht zu uns. Immerhin ist er ausgewildert und hat mit Menschen eigentlich nichts zu tun. Es ist seine Not, dass der Regenwald hier zu klein ist, um für alle Früchte zum fressen zu haben. Der Ranger ging dann 1m in den Wald hinein, denn der Sinn ist ja, dass der Affe fressen kann, nicht die Touris zu bespaßen. Dort ging er dann auch hin, um zu fressen. An einer 3. Stelle, mitten im Wald, sah ich dann auch noch ein Weibchen mit Baby. Während die Mutter fraß, spielte und kletterte das Kleine in ihrer Nähe. Das sah sehr lustig aus.

Als alle satt waren, überlegte ich, wie ich zurück nach Kuching komme. Von hier aus kann ich kein Grab bestellen. Das ist zu weit weg. Ich lief Richtung Eingang, schon wurde ich angesprochen. Ob ich einen Fahrer benötige. Na, so ein Zufall. Der Fahrer wird wohl jemanden dorthin gefahren haben und hat gewartet, um nicht leer zurück zu fahren.

Ich kann eigentlich nur jedem empfehlen, sich das Prozedere einmal anzusehen. Ein Gänsehautfeeling, wenn der 1. Orang Utan lautlos auf dem Weg gelaufen kommt oder wenn plötzlich in den Baumkronen so ein Geraschel ist, als wenn gleich die Krone abbricht. Dann kommt ein Riese an den Seilen aus seinem Zuhause herab und holt sich Früchte vom Ranger. Ich sah auch ein „Nest“ hoch oben, im obersten Zipfel der Bäume. Und wer etwas bewegen möchte, der setzt sich gegen die Abholzung der Regenwälder ein. Die Palmölplantagen werden hier auf Borneo immer größer und der Lebensraum aller Tiere immer kleiner.


 

6. Abflug nach Kota Kinabalu

 

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Morgens probierte ich zum 1. Mal das Frühstück im Hostel. Es bestand aus Toast, Margarine, 1 Sorte Gelee, Tee und Cafe mit Milchpulver. Mehr hatte ich auch nicht erwartet. Beim Auschecken erkundigte ich mich, ob ich die 3 zu viel gebuchten Nächte zurück erstattet bekomme. Man sagte mir, dass es nicht geht, da ich mit Booking.com gebucht habe. Dafür konnte ich verhandeln, dass ich die letzte Nacht, zwischen Rückkehr aus Kota Kinabalu und Abflug nach Deutschland kostenlos übernachten kann.

Ich holte mir noch ein paar Getränke, dann bestellte ich ein Grab zum Flughafen. Das verlief perfekt.

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Ich war schon aufs Check in gespannt, da es online nicht funktionierte. Ich probierte es am Automaten. Auch das lief perfekt. Habe sogar schon für den Rückflug in 8 Tagen von Kota Kinabalu nach Kuching einchecken können. Ich sah auch, dass bei Air Asia nur 7 kg Handgepäck erlaubt sind. Ich hatte aber 10 kg. Das interessierte aber niemanden, ich spazierte einfach mit meinem Rucksack durch.

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Als ich in Kota Kinabalu ankam, bestellte ich mir ein Grab. Da hatte ich einen netten Fahrer erwischt, der zeigte und erzählte mir gleich, was das so alles war, was wir im vorbeifahren sahen.


7. Mein Hostel in Kota Kinabalu – Space Cap

Ich buchte bei Bookin.com ein Einzelzimmer ohne genauer zu lesen. Ich bekam eine Raumkapsel.

Aber nicht schlimm, der Preis war unschlagbar. Das Personal war super nett, die Lage unübertroffen, direkt an der Waterfront mit Meerblick. Es gab einen großen Empfangs- und Aufenthaltsbereich, eine Küche, bei den Damen 4 Toiletten mit Dusche (ausreichend) Alles wurde jeden Tag gereinigt.

Insgesamt glaube ich waren ca. 5 Räume mit Kapseln. Bei mir befanden sich 12 Kapseln im Raum. Es wirkt alles sauber und steril, so dass man das Gefühl hatte, man befände sich in einer Kühlzelle. Da fehlte mir etwas die Gemütlichkeit. Die Kapsel war ausreichen groß und hatte Steckdosen und Licht. Mir fehlte das Tageslicht, da ich nicht gewohnt bin, im Dunkeln zu schlafen und zu erwachen.

Zum Frühstück gab es Tee, Kaffe und Cappuccino. Es stand Toastbrot ( der Toaster war leider kaputt) Margarine, Marmelade und Peanutbutter bereit. Außerdem konnte man sich Eier braten oder kochen. Den ganzen Tag standen die genannten Getränke und Eier bereit. Auch Snacks in Form von getrockneten Nudelmenues. (Art 5 Minuten Terrine) standen immer bereit.

Fazit: super Lage, nettes Personal treffen auf Kühlkammern zum Schlafen. Aber der Preis ist unübertroffen gewesen.

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Ich richtete mich ein und dann erkundete ich die Gegend. Der Nachtmarkt war ja der Hammer. Dieses Flair dort war unbeschreiblich. Ich genoss den ganzen Abend dort und wanderte noch etwas durch die umliegenden Straßen, wo auch Märkte waren.

Ihr könnt die Fotos weiterschieben, es sind mehrere Fotos:

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Zentrale und günstige Unterkünfte in Kota Kinabalu findet ihr Hostelworld


 

8. Der angeblich schönste Strand von Kota Kinabalu- Tanjung Aru

 

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Ich fragte an der Rezeption nach dem schönsten Strand. Mir wurde der Strand Tanjung Aru empfohlen. Ich googelt, 4.8 km vom Hostel. Eigentlich sollte ich ein Grab nehmen, aber ich wollte wenigstens ein Stück laufen. Ich finde es toll, so zielgerichtet durch eine fremde Stadt zu laufen. Es ist nicht so langweilig, denn man hat ja ein Ziel und man kann so viele kleine Dinge sehen, die man mit dem Auto oder Bus übersehen hätte. Am Ende lief ich den ganzen Weg bis zum Strand.

Nun war ich hier, ich stand an einem weiten Strand, vielleicht 1 km lang. Die schönen Posts und Bilder, die man im Netz so fand, wurden auf keinen Fall hier aufgenommen. Ich ging zum Wasser, es war hellbraun, aber durchsichtig. Kein Wunder, diese ganzen dunkelbraunen Flüsse, die dort mündeten. Ich war schon etwas enttäuscht. Die weißen Traumstrände mit dem azurblauen Meer, hier war davon weit und breit nichts zu sehen. Mit den Füßen testete ich die Temperatur, es war warm, sehr warm sogar. Über 30 Grad. Ich bin eben verwöhnt, von Sansibar. Den Strand, das Wasser, ich mochte es nicht. Es waren auch keine Menschen da. Ich ging erst nach links zum Ende, dann nach rechts. Fertig. Immerhin hatte ich die Füße im Wasser.

Die Menschen hier in Asien legen sich nicht an den Strand. Sie können nicht schwimmen und sie mögen braune Haut nicht. Sie sitzen den ganzen Tag im Schatten, unter den Bäumen und entspannen sich.

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Dann ging ich zum Eingang, dort stand ein Bus. Ich googelt wo der hin fährt, mein Hostel liegt auf dem Weg. Ich fragte den Fahrer, der ließ mich einsteigen. Ich war der einzige Fahrgast.

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Im Zentrum ließ er mich raus. Wo ich schon mal da war, konnte ich mich gleich um meine Ausflüge kümmern. Ich fragte mich durch, wo der Bus zum Mount Kinabalu los fährt. Dort ging ich hin und erkundigte mich nach den Abfahrtzeiten. Um 7.00 Uhr geht’s los. Das merkte ich mir für morgen.


 

9. Einfach mal so……..Tour zum Stelzendorf mit einem Fischer in seinem Fischerboot

 

Auf der Suche nach Essen ging ich Richtung Hafen.

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Dort hielt ich auch gleichzeitig Ausschau nach den Booten. Ich wollte doch noch einen schönen Strand finden. Wenn auf Borneo keiner ist, die vorgelagerten Inseln sollen doch toll sein.

Dann stand ich im regen Treiben des Hafens der Locals. Ein Fischer kam auf mich zu und fragte, ob ich Boot fahren möchte.

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Klar möchte ich, da vergaß ich sogar das Essen. Er fuhr mit mir gerade rüber, zur nächsten Insel.

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Sie heißt Gaya und es gibt dort 3 Dörfer (Kampongs) auf Stelzen. Mit allem drum und dran. Moschee, Schule….. hab ich alles gesehen.

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Unterwegs sah ich sogar klares Wasser, aber auch Müll, viel Müll, mega viel Müll. Flaschen, Plastiktüten, Verpackungen…..Der komplette Strand auf Gaya und unter bzw. zwischen den Häusern, alles weiß, voller Plastik.

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Er erzählte mir viel über die Dörfer. Manche haben richtigen Strom und manche haben nur Kerzen. Wenn man abends in KK an der Waterfront steht, dann kann man sehen, welches Dorf Strom für Licht hat. Nach 1 Stunde fuhren wir zurück nach KK ( Kota Kinabalu). Asiaten mögen es, wenn man sich mit ihnen fotografiert.

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Dann viel mir wieder ein, dass ich essen wollte. Ich ging Richtung Markt. Dort gab es sicher etwas. Aber alles was ich sah, war nicht so mein Ding.

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Ich ging in die Mall. Dort gab es einen Burgerladen, der Munich heißt. Mal sehen, ob es auch wie in Munich (München) schmeckt. Ich entschied mich für ein Hot Dog. Hat sogar ganz gut geschmeckt. Danach ging ich noch einmal zu einem Tourenanbieter und checkte die Angebote. 4 Sachen wollte ich noch machen:

  1. Mari Mari besuchen
  2. Mit einem Longboot eine Flusstour machen
  3. Inselhopping
  4. Mount Kinabalu

10.Auf zum größten Berg Südostasiens- Mount Kinabalu

 

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Pünktlich zu 7.00 Uhr ging ich zur Haltestelle. Ich war noch nicht über die Straße gegangen, da rief schon jemand, ob ich zum Kinabalu wollte. Ehe ich mich versah, saß ich in einem, nach deutschen Tüv Vorschriften, schrottreifen Auto. Wir fuhren los, eine weitere Frau war an Bord. Nach einem bisschen Smalltalk schlief sie ein. Unterwegs hielten wir noch einmal, noch eine Frau stieg ein. Auf dem Weg weiter genoss ich die Landschaft, den Ausblick auf den Kinabalu.

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Die rechts von mir schnarchte, von der vor mir stürzte der Kopf andauern nach unten und der Fahrer checkte sein Handy während der Fahrt.

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Das ist Asien. Nach ca. 2 h Autofahrt stieg ich am Kinabalu NP aus. Ich kaufte mein Ticket und musste feststellen, dass es ganz schön kalt war.

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Ich ließ mir eine Landkarte von den Trails geben und marschierte los. Es gibt 10 Trails. 3 davon sind gesperrt. Ich entschied mich für den Mempening Trail, der zweitweiteste, von den zur Verfügung stehenden Trails.

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Ich wanderte durch wunderschöne Natur, immer wieder vorbei am Silau Silau River. Ich ging auch noch die Varianten über Bukit Tupai Trail und Bukit Burung Trail. Ab und an kam ich an einem Shelter ( überdachte Lunchecke) vorbei. Als ich diese Trails beendet hatte, entschied ich mich, auch noch den Silau Silau Trail zu gehen. Mit allen Trails war ich gegen 14.00 Uhr fertig. Laut Kilometerangabe musste ich über 10 km gelaufen sein.

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Fazit: Ich wanderte durch wunderschöne Natur, ganz allein, traf die ganze Zeit niemanden. Nur ich und die Natur. Die Zikaden sangen, Vögel zwitscherten, der Bach plätscherte. Wer das mag, der sollte unbedingt dorthin fahren. Wer Tiere erwartet, der wird enttäuscht. Eine handvoller Vögel, Schmetterlinge und einige Insekten, mehr war nicht zu entdecken.

Auf dem Rückweg stellte ich mich an die Stelle, die der Fahrer mir gezeigt hatte. Plötzlich waren auch, wenn auch nur für kurze Zeit, die Wolken weggezogen, so dass wir den Kinabalu sehen konnten.

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Nach ca. 45 Minuten hielt die Australierin, die mit mir dort wartete, einfach mal die Hand raus, als ein großer Bus vorbei kam. Der hielt sogar an.

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Eigentlich sind das eher kleine Autos, die dort fahren. Der große Bus kam von weiter her. Ich vermute es war ein Local Fernreisebus. So schien mir auch die Atmosphäre. Wir machten auch noch eine Pause zwischendurch. Ein Toilette war auch an Bord. Egal, danke fürs mitnehmen. Bus hitchhiken, in Borneo geht sowas.


11. Ausflug zum Mari Mari Kulturdorf- Die Ureinwohner Borneos

 

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Für 35.00€ bekommt man eine Touri Tour ins Kulturdorf. Vom Hotel abgeholt, fährt man 20 min. mit dem Mini Bus. Mitzubringen sind Regensachen, Insektenschutz, Wasser und Geld. Anziehen soll man auch bequeme Schuhe, da man viel laufen wird.

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Gleich am Eingang berichtet der Guide wie die Tour ablaufen wird. Von jedem der Völker wurde ein Haus nachgebaut, welches wir besichtigen und er erzählt uns Wissenswertes. Unsere Fragen beantwortet er kompetent. Man sagt, dass alle, die dort arbeiten, Nachfahren der Völker sind. Genaue Infos könnt ihr im Video sehen, was ich hier einfügen werde. Ich habe die genauen Details gefilmt.

Einmal meinte er plötzlich, ich soll vorsichtig sein. Nicht stehen bleiben. Dann sah ich warum. Ich stand direkt unter einem Baum mit Durians (Früchte, die bis zu 30 kg schwer werden können). Die fallen auch herunter und man wird schwer verletzt. Wer weiß wie Durian aussehen, der kann sich das denken.

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Kurz vor dem letzten Haus gab es noch eine Tanzshow des jeweiligen Volkes. Nach dem Mittagessen in Buffetform, gegen 13.00 Uhr, fuhren wir zurück nach KK

Fazit: ich fand es super interessant. Man konnte in jedes Haus rein gehen und es gab verschiedene Räume, wie in der jetzigen Zeit auch. Schlafzimmer, Kinderzimmer und so weiter. Wir durften die Spezialitäten probieren, das waren Getränke und Essen und es wurde erklärt, wie es zubereitet wird. Ich fand es toll und abwechslungsreich, auch Lunch, es war für jeden etwas dabei. Fleisch, Fisch, Gemüse, Reis, Früchte, Tee, Wasser und Kaffee. Die gesamte Tour war den Preis wert, obwohl es nachgebaut war. Die echten Völker gibt es hier nicht mehr.

Wie gesagt, mehr inhaltliche Details könnt ihr im Video schauen, ich werde es hier verlinken.


12. Ein neuer Versuch- Ein Nachmittag am Strand Tanjung Aru

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Nachdem ich um 14.00 Uhr von einem Ausflug kam, überlegt ich im Bus schon, was tun, den Rest des Tages? Ich schrieb einen Local an, was es mich kosten würde, wenn er mich rüber auf die Insel zum nächsten, schönen Strand bringt. 200 Ringit. Das sind 42.00€ nur für Hin und Rückfahrt. Das war mir dann doch zu teuer. Dann entschied ich mich, den Nachmittag zum, angeblich, schönsten Strand von KK zu fahren. Als ich ankam sah ich schon, wie braun das Wasser vorn am Ufer wieder war. Ich tröstete mich mit dem Wellengang und vermutete, dass es der aufgespülte Sand war. Ich machte es mir auf meinem Handtuch gemütlich, ganz alleine am riesigen Strand. Ein paar Kinder spielten im und am Wasser. Da es sehr, sehr heiß war, über 40 Grad, ging ich schnell ins Wasser. Mir fiel auf, dass ein junges Mädchen ( vielleicht 16 Jahre alt) sich immer in meiner Nähe aufhielt. Als ich aus dem Wasser kam und mich aufs Handtuch setzte, kam sie zu mir. Wir unterhielten uns eine Weile. Sie hieß Nelly und wohnt hier in KK. Sie war alleine am Strand und unterhielt mich eine ganze Weile. Als die Sonne langsam unter ging, füllte es sich.

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Es war so voll, dass man vom Handtuch nicht mal den Ozean mehr sah. Alle wollten den Sonnenuntergang fotografieren.

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Als die Sonne im Meer versunken war, waren alle so schnell wieder weg, wie sie gekommen waren und übrig blieben hunderte von Plastikverpackungen und Flaschen. Morgen sind die weg. Hundertprozentig. Das Meer wird sie verschlingen, wenn die Flut kommt und wird sie zu den Stelzenhäusern auf Kampong Gaya bringen und nach Sapi Island, wo der ganze Strand nur voller Plastik liegt.

Ich setzte mich wieder auf meine Decke und wollte ein bisschen Yoga machen. Hier hielt ich es keine 5 Minuten aus. Die Sandflöhe bissen mich, dazu kamen noch die Moskitos. Ich packte meine Sachen, holte mir einen 3 Layers frisch gepressten Saft und fuhr ins Hostel zurück.


13. Ausflug mit dem Boot zu den Nasenaffen nach Kampung Klias

 

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Zwischen 13.40 Uhr und 14.00 Uhr sollte ich mich vor Starbucks abholbereit hinstellen. Dann kam auch eine nette junge Dame, die sich als Guide vorstellte, angelaufen. Sie sagte, der Van verspätet sich, da jetzt Rushour sei. Wir warteten noch 10 Minuten, dann kam der Van. Es waren 3 russische Damen und eine asiatische an Bord. Gut, das ich russisch verstehe, sie es aber nicht wissen. Grins.

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Dann ging die Fahrt für 2,5h los. Als wir ankamen gab es zuerst einen Snack. Wir befanden uns in einem Local Stelzenhaus. Es gab recht leckere Nudeln, Sticky Rice, gebackene Bananen, Cafe und Tee. Die Nudeln und die Bananen haben geschmeckt. Den Rest habe ich gekostet.

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Dann sprühte ich mich mit Deet ein und es ging los. Die ganze Zeit nerven mich die 3 Russinnen, völlig unvorbereitet, kein Insektenschutz dabei, ständig Extrawünsche, laut….. Nervig eben. Die Japanerin war ruhig. Auf dem Boot wurde um Ruhe gebeten, wenn man Tiere sehen will. Aber es war nichts zu machen bei denen. Unser Guide, eine junge Frau, war machtlos. Dann sagte ich was. Scheinbar interessierten den Damen auch die Affen nicht. Ein Foto, fertig, schon war es wieder laut.

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Die Tiere an sich waren niedlich zu beobachten. Sie fraßen ausschließlich Blätter der Mangroven. Die waren schon ganz kahl. Diese Nasenaffen leben ausschließlich in Borneo, an der Küste, in den Mangroven. Sie fressen auch keine anderen Früchte. Trotzdem, es war ein tolles Erlebnis.

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Auf dem Rückweg hoffte ich noch ein Krokodil zu sehen, aber den Gefallen taten sie mir nicht. Wir kamen zurück ins Stelzenhaus und schon wieder gab es Essen. Alles was der Fluß so hergibt. Ich bin stolz auf mich, ich habe alles gekostet, am Ende wurde ich aber vom Gemüse satt. Eine Art Kohl, das hat mir wirklich sehr lecker geschmeckt.

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Aber ich konnte gar nicht in Ruhe essen, denn hinter uns war ein wundervollen Sonnenuntergang zu sehen.

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Als es dann dunkel wurde, stiegen wir noch einmal ins Boot. Wir fuhren an eine Stelle, wo tausende Fireflys flogen. Ich konnte sie leider nicht auf dem Foto festhalten, aber auf dem Video sind sie etwas zu sehen. Das war es dann auch schon.

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Fazit: Man hat immer so seine Vorstellungen, ja, in etwa haben sie dem entsprochen. Aber es war zu touristisch und wenn die Truppe nicht passt, die sich zu einem solchen Ausflug zusammenfindet, wird einem das Erlebnis etwas genommen. Aber private Touren sind unbezahlbar und man kommt auch sonst nicht dorthin. Das ist sehr weit von Kota Kinabalu entfernt. Trotzdem hat es sich gelohnt, denn ich habe Nasenaffen beobachtet, die nur auf Borneo leben.


14. Trauminsel im südchinesischen Meer – Wanderung auf Manukan Island

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Ich packte morgens meine Tasche für den Strand. Dann marschierte ich ziellos am Fischmarkt vorbei. Schon sprachen mich die 1. Locals an. Ob ich zur Insel will. Ja, schon seid Tagen, aber ich ließ es mir nicht anmerken. 23 Ringitt und er fährt mich darüber. Und wie komme ich zurück. Das ist im Preis mit drin. Um 16.00 Uhr holt er mich ab. Okay, ich willigte ein. Die Überfahrt war spaßig. Der Kahn mit Vollspeed sprang auf dem Wasser wie verrückt.

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Als ich ankam peilte ich erstmal die Lage. Es war super. Klares grünes Wasser, man sah die Fische vom Steg aus. Aber ich wollte erstmal die Insel erkunden.

Es gab einen Trekkingpfad. Herrlich. Ich ging bis ans andere Ende der Insel durch Urwald, sah diverse Kleingetier und einen Waran. Dann war der Weg zu. Umgekippte Bäume versperrten ihn. Ich musste mit meine Flip Flops quer durch den Dschungel. Der Schweiß lief mir einfach so am ganzen Körper runter. Am Ende angekommen, wollte ich nach links.

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Dort gab es eine kleine Badebucht. Es führte aber kein Weg dorthin. Ich musste im seichten Meer über Felsen klettern. Einfacher gedacht als getan. Sie waren glitschig ohne Ende. Trotzdem schaffte ich es. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich ließ mich nieder, machte schöne Fotos.

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Nach ein paar Stunden, ich weiß nicht mehr wie lange, machte ich mich auf den Rückweg. Ich wollte wieder unter Menschen.

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Auf dem 1. Foto ist wunderschön der Mount Kinabalu zu sehen, aus so vielen Kilometern Entfernung.

Ich schnorchelte noch am offiziellen Strand, dann, um 16.00 Uhr, ging ich zum Steg. Es waren Massen asiatischer Menschen dort. Mein Boot war nicht zu sehen. Alle Boote fuhren los, es wurden die Tickets kontrolliert. Ich hatte ja kein Ticket. Ich wartete. Am Ende saß ich, um 16.30 Uhr alleine da. Es kam ein Boot, ich fragte ob ich mit zurück kann. Nein, das ist von der Staff. Nur Staff. Ich versuchte den Fischer anzurufen, denn glücklicherweise hatte ich mir den Flyer fotografiert. 5 Mal probierte ich es, dann ging er ran. Ich erklärte ihm, dass ich immer noch auf Manukan auf ihn warte. Er legte einfach auf. Ich probierte es weiter, machte mir trotzdem noch einen anderen Plan. Ich fragte alle Boote, die noch kamen, immer waren es Boote der Staff. Den Leuten wurde in die Rucksäcke geschaut, wenn sie einsteigen, dass sie auch nichts mitgehen ließen. Dann klingelte mein Telefon, malaysische Nummer. Es war ein Mann dran: „sorry, sorry Miss,“ Mehr verstand ich nicht und „in ten minutes“ na prima, in 10 Minten kommt ein Boot mich holen. Ich beobachtete noch etwas das Treiben der Staff, dann kamen 1 Teenager und ein Junge, ca.10 Jahre, mit dem Boot an. Ich stieg ein und der Kleine fuhr los. Na super, ich hoffe, der kann fahren. Er konnte und zeigt, dass er auch Slalom fahren kann. Es war eine aufregende Fahrt, no risk, no fun. Jetzt finde ich es lustig, eben nicht so langweilig. Auf der Insel habe ich schon drüber nachgedacht, wie viel Wasser ich noch habe und Essen. Reicht es für die Nacht? Es hätte wohl gereicht……

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15. Bootstour zur Trauminsel Sapi Island

 

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Nach dem vergessenen Abholmanöver gestern, wollte ich heute mal offiziell Sapi Island erkunden. Ich ging dieses Mal also zum offiziellen Fährterminal. In der Ticket Hall waren bestimmt 20 verschiedene Schalter. Alles Touranbieter für Islandhopping. Ich nahm den mit dem hübschesten Logo, es ist egal welchen man nimmt. Alle haben den gleichen Preis. Ich kaufte mir das Ticket und ging zum Boot. Die Überfahrt war nicht ganz so abenteuerlich, wie die nach Manukan, aber trotzdem lustig, denn unsere asiatischen Mitmenschen schrien bei jeder Welle. Die 1. Insel, die angefahren wurde, war heute Sapi. Ich ging vom Boot und bezahlte die Nationalpark Gebühr. Dann leihte ich mir Schnorchel und Brille aus und ging zum Trekkingpfad.

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Die Insel ist kleiner als Manukan, ich brauchte vielleicht 30 Minuten. An der Zipline blieb ich hängen, leider war sie geschlossen. Hier ist die mit 250 m längste Zipline der Welt, die von Insel zu Insel geht.

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Dann ging ich weiter, am offiziellen Strand vorbei, zum wilden Strand. Abgesehen vom Müll, befand ich mich im Paradies.

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Ich ließ mich nieder und schnorchelte den ganzen Tag. Gegen 14.00 Uhr machte ich mich auf zum offiziellen Strand, denn um 16.00 Uhr ging mein Boot zurück nach KK. Auf dem Wezum Strand, ich musste mich durch Gebüsch ( Regenwald) schlagen, ging immer wieder mein Flip Flop auseinander. Sie sind auch schon 9 Jahre alt, aber ich liebe sie. Endlich hatte ich den offiziellen Trekkingpfad erreicht, dann spielte mein Handy verrückt und machte Alarm, es sei ihm zu heiß.

Plötzlich, ich noch aufs Handy konzentriert, schrie und fauchte es vor mir. Ich bekam einen riesen Schrecken, legte die Notbremse ein, verlor die Flip Flops, strauchelte und landete auf dem Hosenboden.

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Vor mir stand ein mehr als kniehoher Affe und zeigte fauchend seine Zähne. Ich legte langsam alles ab und begann ihn zu filmen. Er beobachtete mich. Sobald ich mich schneller bewegte, fauchte er wieder. Nach eine Weile begann er zu fressen, von den Büschen. Als ich mich etwas erholt hatte vom Schreck, machte ich mich auf den Weg zum Strand. Unterwegs traf ich noch einen Waran.

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Gut, ich hatte erfahren, im Regenwald leben auch Tiere und endlich bin ich welchen begegnet. Die Affen auf Sapi Island treffen jeden Nachmittag als Horde am Strand ein, um die Sachen der Touris nach Essbarem zu durchsuchen. Dabei sind sie nicht immer sehr nett. Manchmal sogar aggressiv. Das liegt daran, dass Touristen sie füttern. Sie müssen sich nicht mehr allein versorgen. Das Füttern ist aber verboten. Es ist gefährlich, wenn 10 Affen über einen her fallen. Einige Touris mussten Locals zur Hilfe holen.

Dann brachte ich mein Schnorchelset weg und fuhr zurück nach KK. Dieses Mal wurde ich nicht vergessen. Grins.

16. Schnorcheln auf eigene Faust im südchinesischen Meer- Angriff der Affen

Heute ist ein Tag vor meinem Rückflug nach Kuching. Wenn man nichts weiter geplant hat und alles gesehen hat, was man wollte, dann macht man einfach das, was am meisten Spaß macht. Um 6.00 Uhr wurde ich geweckt, mein Sohn hatte mich angerufen. Ich hatte heute Geburtstag. Er war der 1. Gratulant. Punkt 0.00 Uhr deutsche Zeit muss es gewesen sein. Na wo ich schon mal wach war, konnte ich auch frühstücken.

Danach schlenderte ich im morgendlich erwachenden KK zum Fährterminal. Dort kaufte ich mir ein Ticket nach Sapi. Ich wollte heute mal das machen, was 80% der Sommerurlauber machen. Relaxing at the beach.

Ich ging dann, auf Sapi, schnurstracks zum wilden Strand, nur vorsichtiger, grins, denn ich weiß ja jetzt, dass es hier Affen gibt. Ich fand auch schnell durchs Gebüsch und dann traf mich der Schlag. Ich Trottel hatte die Gezeiten vergessen. Nach dem Googeln wusste ich, dass frühestens in 2h hier wieder Strand war. Na toll, dann suche ich mir eine andere Stelle zum Schnorcheln. Das war eine Insel, hier gibts viiiieeel Wasser. Ich fand auch eine gute Stelle, da stand ein Schild, schnorcheln verboten. Aber…… es sah doch gut aus hier…… Schnell zog ich mich um und glitt lautlos ins Wasser. 3 Fische und viele Steine, dafür lohnt es sich nicht, Verbotenes zu tun. Ich ging also weiter, dann sah ich 2 Männer auf dem Weg ins Wasser, in der Nähe der offiziellen Stelle. Sie waren nicht mal richtig nass, als der Rettungsschwimmer vom benachbarten Strand sie schon aus dem Wasser pfiff . Na toll, wieder nichts. Dann ging ich weiter, zum Wachturm und fragte, ob ich hier schnorcheln darf, es war nicht die offizielle Stelle. Der sagte, dass der Turm jetzt geschlossen wird, ich soll am offiziellen Strand schnorcheln. Ach man, dass bin ich aber nicht. So Massentourismus ist nicht so meins. Was blieb mir weiter übrig.

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War dann aber auch ganz lustig, die anderen Leute zu beobachten, den ganzen Tag. Scheinbar kann kein Mensch in Asien schwimmen. Alle Leute gingen mit Schwimmweste ins Wasser, so dass ich wirklich kurz überlegt habe, ob schnorcheln ohne Schwimmweste nicht erlaubt ist hier. Ich war die Einzige, die in normaler ( also für mich normaler) Badebekleidung, also Bikini, Flossen, Taucherbrille und Schnorchel ins Wasser ging. Alle anderen hatten lange Kleidung an, manche nicht mal Schwimmkleidung, sondern ganz normale lange Kleidung. Und die Schwimmweste. Ihre Taucherbrillen umschlossen das ganze Gesicht. Für Europäer wohl sehr merkwürdig, hier ganz normal. Beim Schnorcheln musste ich feststellen, dass die Location doch ganz gut ist. Das Riff war freigegeben zum Schnorcheln, da Flut war. Ich war sehr beeindruckt. Ausserdem waren am Riff außer mir nur 2-3 andere Schnorcheler.

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Die anderen Personen, mit ihren Schwimmwesten, blieben fast ausschließlich im Flachwasser. Leider wurde es nach 2h wieder gesperrt, wegen Niedrigwasser. Am Ende des Tages schauten sogar einige Teile des Riffs aus dem Wasser.

Das war also mein letzter Tag in KK, morgen fliege ich nach Kuching zurück.

17. Rückflug nach Kuching

Auschecken im Hostel war um 12.00 Uhr, da ich wieder um 6.00 Uhr wach war, frühstückte ich erstmal gemütlich. Dann packte ich meinen Krempel und legte alles in meine Raumstation.

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Es war 9.00 Uhr und ich hatte noch 3 h Zeit, über die morgendlichen Märkte zu spazieren. Unterwegs kam ich an ein Massagestudio vorbei. Kurzentschlossen bestellte ich eine Maniküre. Da meine Nagelschere in Singapur den Flughafen nicht verlassen durfte, sind meine Nägel ganz schön lang gewesen. Für 5 Euro bekamen sie neuen Schliff.

Danach ging ich zurück ins Hostel, checkte aus und setzte mich in ein Cafe, trank eine Eisschokolade und bestellte mir ein Grab zum Airport Kota Kinabalu.

In Kuching checkte ich im selben Hostel ein, in dem ich vor 2 Wochen war. Ich hatte noch 3 Nächte gut dort. Ich war schon sehr gespannt, ob sie das noch wussten. Ich fuhr also mit Grab ins Threehouse Bed&Breakfast. War auch wirklich jemand da, an der Rezeption. Ich fragte, ob sie sich noch erinnern konnte, Ja, alles sein klar, ich bekam ein anderes Zimmer als beim letzten Mal. Dann blieb ich noch die eine Nacht, Mein Flug zurück nach Berlin ging am nächsten Tag abends.

Am nächsten Morgen wachte ich auf, völlig zerstochen. Ich hatte riesige, juckende Beulen am ganzen Körper. Bis heute ( zurück in Deutschland) glaube ich, dass es Bettwanzen waren, die mich da zerstochen haben, in dieser einen Nacht. Selbst mein Stichheiler kann den Juckreiz nur für einen bestimmten Zeitraum verhindern.

18.Fazit Borneo:

Alles in allem eine tolle Reise, mit vielen Erlebnissen. Wenn ich so meine Vorstellungen vorher, mit meinen Erlebnissen vergleiche, hätte ich noch weniger Zivilisation und viel mehr Tiere erwartet- abgesehen von den Bettwanzen.

Die Menschen waren nett und hilfsbereit. Ich habe mich niemals unsicher gefühlt, nicht mal, als ich plötzlich allein auf Manukan Island gewesen war.

Ich würde jetzt nicht noch einmal an die selbe Stelle fahren, denn ich habe alles gesehen, was möglich war. Wenn mich mein Weg noch einmal nach Borneo führt, dann werde ich den Osten und den Mulu Nationalpark erkunden.

Borneo ist eine schöne, grüne Insel. Von Kuching an sich hatte ich mehr erwartet. In der

näheren Umgebung kann man nicht viel machen. Bako Nationalpark ist der einzig sehenswerte, schon der Tiere wegen, die sich aber auch nicht unbedingt sehen lassen.Die Treks sind in der Kürze der Zeit an einem Tag nicht zu schaffen. Maximal 1 kurzer Trek ist zu schaffen. Eine Übernachtung sollte längerfristig vorgebucht werden, bei mir (Ende Juni) war seit März alles ausgebucht Es gibt noch andere Nationalparks in der Nähe, allerdings z.B. auf Frösche spezialisiert. Das hat mich jetzt nicht so interessiert. Semenggoh war toll. Dort habe ich den ganzen Tag verbracht. Meine absolute Empfehlung. Abends an der kunterbunten Waterfront darf man nicht das Lichtspektakel verpassen.

Die Städte Kuching und Kota Kinabalu unterscheiden sich sehr. Beide liegen in anderen

Bundesländern (Sarawak und Sabah) Kuching hat noch mehr asiatischen Flair, Kota Kinabalu ist mit seinen vorgelagerten Inseln eher touristischer. Es gibt eine Menge Malls und Märkte. An Ausflügen und Sehenswertem hat KK viel mehr zu bieten, man kann alles sehen, was man in Kuching auch sehen kann und noch viel mehr. Gorilla, Nasenaffen, Warane, Schlangen, Dörfer der Ureinwohner, Flußsafari, Bergbesteigung, Inselhopping und jede Menge mehr. Bis auf 2 Sachen ( Mari Mari und Klias River) habe ich alles auf eigene Faust erkundet. Die Inseln sind toll, aber sehr touristisch, asiatisch touristisch. Allerdings nur an den Stränden, die Regenwälder der Inseln kann man alleine erkunden. Für die Bergbesteigung müssen warme Sachen mitgebracht werden. Allein der Nationalpark ist schon viel kälter als KK. Mir persönlich hat Kota Kinabalu viel besser gefallen, Kuching war mir nach 2 Tagen zu langweilig. In KK kann man es gut eine Woche aushalten.

19. Rückflug von Kuching nach Berlin

 

Morgens schlief ich erstmal aus, denn das Ausschlafen ist in diesem Urlaub zu kurz gekommen. Mein Flug ging erst abends. Nachdem ich im Hostel wieder mal das Frühstück suchen musste, da nichts bereitgestellt war- es war aber noch während der offiziellen Frühstückszeit- frühstückte ich wieder oben auf dem Dach. Ich hatte noch eine Mango aus KK mitgebracht, denn in Kuching gab es nicht so eine große Auswahl an Früchte. Danach packte ich alles zusammen und ging noch einmal ins Zentrum. Ich hatte noch Geld übrig und wollte noch schauen, ob ich noch etwas finde, was ich gebrauchen kann. Zuerst ging ich über den Markt, danach in die Mall. Als ich alles erkundet hatte, ein paar Kleinigkeiten gekauft hatte, ging ich noch in einen Massagesalon an die Waterfront und ließ mich noch einmal ordentlich durchkneten. Die Shiatzu Massage tat sehr gut, so kurz vor dem

bevorstehenden langen Flug. Ganz entspannt aß ich dann noch Laksa, dass ist eine leckere Suppe, die es hier überall gab. Sie besteht aus Gemüse, Nudeln und Shrimps. Diese hier war sehr gut. Dann schlenderte ich ins Hostel zurück. Ich dusche nochmal und bestellte mir ein Grab. Der Verkehr war völlig ruhig für Freitag Nachmittag, so dass ich zu früh am Flughafen war. Auch hier schlenderte ich noch etwas umher, aß ein Eis. Dann war Check in, 2,5h vor Abflug öffnete der Schalter. Als ich nach KK flog, war hinter der Sicherheitskontrolle auch noch einiges zu sehen, also ging ich mit den Boardkarten schnurstracks dorthin, leider ließ man mich nicht durch, erst eine Stunde vor Abflug, mit der Begründung es gäbe keine Geschäfte dort. Das wunderte mich etwas. Gut, dann aß ich hier draußen noch etwas, denn in Singapur hatte ich nicht so lange Aufenthalt. Als ich dann später die Sicherheitskontrolle passierte sah ich, dass es wirklich nichts gab, außer die Gates. Man wurde, wenn man international fliegt, zu einem anderen Bereich des Flughafens geleitet. Das Flugzeug ging

pünktlich los und in Singapur hatte ich sogar noch 30 Minuten, um den Flughafen zu erkunden. Ein wirklich schöner Flughafen, auch so übersichtlich, obwohl er sehr groß ist. Es war noch viel los hier um Mitternacht. Da die Sicherheitskontrollen hier strenger waren, trank ich noch alles aus was ich hatte, ich konnte es kurz vor dem Boarding noch auffüllen. Als wir dann im Flugzeug saßen, mussten wir noch 1h warten, da Passagiere vermisst wurden. Das wunderte ich mich nicht, denn ich fand die Asiaten stellenweise sehr unbeholfen. Die ersten 6h des Fluges schlief ich mehr schlecht als recht.

Der Sitzabstand bei Scoot war sehr eng, ich mit meinen 1.72 m hatte bei normalem Sitzstand die Knie schon im Sitz des Vordermann, als er ihn dann zurück klappte, musste ich meine Knie zur Seite legen oder die Beine ausstrecken. DER Flug mit Scoot an sich war in Ordnung für den Preis. Inclusive ist eben nur der Transport, alles andere wie Essen, Trinken, Decken…. Muss man bezahlen.


20. Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen bei einem Aufenthalt von bis zu 3 Monaten kein Visum. Manchmal verlangt die Immigration ein Rück- oder Weiterreiseticket oder auch eine gebuchte Unterkunft. Bei mir allerdings nicht.


21. Währung und Geld abheben in Malaysia

 

Man kann noch direkt am Flughafen in Kuching oder Kota Kinabalu an einen der vielen ATM gehen und sich die benötigten Ringgit abholen, ich hatte keinerlei Probleme mit meiner Barclaycard Visa“ data-wplink-url-error=“true“>Barclay- Visacard. Darum habe ich auch meine anderen Karten (Barclays Visa, Amex und Mastercard) gar nicht ausprobiert.

1 Ringgit entspricht 0,22€


22. Impfungen

 

Das auswärtige Amt empfiehlt Polio- die allerdings in Deutschland zu den Standarts zählt,

außerdem noch:

  • Hepatitis A/B
  • Typhus
  • Tollwut
  • evtl. japanische Enzephalitis

23. Sprache

In Malaysia wird die malaiische Sprache gesprochen. Sie ist eine Dachsprache für mehrere regional gesprochene Sprachen. Ich bin sehr gut mit Englisch weiter gekommen.


24. Telefonieren, Mobiles Internet und Sim-Karte in

Sofort nach der Landung, noch auf dem Flughafen, steuerte ich einen Stand an, an dem Prepaidkarten verkauft werden. Je nach Aufenthaltsdauer sucht man sich den passenden Tarif aus. Das Verkaufspersonal legt die Karte in dein Handy und aktiviert sie. Schon ist alles bereit und die Netzabdeckung und Geschwindigkeit sind super, viel besser als in Europa, klar auf den Inseln und in den Nationalparks geht es nicht immer, aber trotzdem besser als in Deutschland.


25. Gute Hotels in Malaysia finden

Ich habe mir, kurz vor Beginn meiner Reise, das 1. Hostel in Kuching bei Hostelworld gebucht. Wenn ich dort nichts finde, dann gehe ich zu Airbnb– 


26. Essen, Restaurants und Supermärkte in Kuching und Kota Kinabalu

In beiden Städten war ich ausschließlich Streetfood essen. In Kuching war ich einmal an der Waterfront in einem Restaurant. Ansonsten nur auf Märkten und an Stände. Ich habe immer alles sehr gut vertragen und habe keinerlei Magenprobleme bekommen.

In Kota Kinabalu habe ich große, moderne Supermärkte und Shopping Malls gefunden, aber auch kleine Shopping Malls, wo die Locals zu finden waren.

In Kuching habe ich keine großen Supermärkte gesehen, das kann daran liegen, dass ich fast ausschließlich durch Chinatown und an der Waterfront gegangen bin. Ein großes Shoppingcenter habe ich gefunden.


27. Borneo-Transportmittel & Navigation: Touristen Bus, Lokaler Bus, Mietwagen und Co.

In Kuching und Kota Kinabalu habe ich mich ausschließlich mit öffentlichen Bussen und Grab fortbewegt. Es war sehr einfach. Ein einziges Mal war etwas schwieriger, ich fuhr zum Mount Kinabalu. Der “ Bus“ bestand aus einem PKW, der alle mitgenommen hat, die in diese Richtung wollten ( Locals), er fuhr auch an der Bushaltestelle los und brachte mich sicher zum Ziel. Wann ich zurück komme, wusste ich nicht, es war außerhalb, kein Ort weit und breit. Der Fahrer zeigte mir die Stelle, wo ich mich hinstellen sollte auf dem Rückweg und ich fragte in der Nationalpark Office nach dem letzten Bus. Das taten noch viele andere Menschen genauso, aber es hielt nicht, was auch nur so ähnlich wie ein Bus aussah. Nach einiger Zeit kam ein Fernreisebus, eine mit mir wartende Australierin hielt ihn an und fragte, ob er uns mitnimmt. Er tat es auch. Wahrscheinlich würden wir sonst immer noch dort stehen…..

Mietwagen oder Roller habe ich nicht probiert, navigiert habe ich mich mit Google Maps und Mapsme . Die Karten habe ich vorher heruntergeladen.


 

https://youtu.be/M0VhVTYGL1whttps://youtu.be/6XFElGFadeIhttps://youtu.be/KEe8aHR3PNY